#Neustart

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Rückblick

Am 1.November des letzten Jahres erwachte sie auf einmal wieder, die freudige Neugier auf die mögliche Fortsetzung meiner Reise im kommenden Jahr. Mein Leben fing an, in den neuen Bahnen seine Spur zu finden. Und ich fing an, meine Gedanken zu sammeln und zu sortieren. Das hatte einen vielleicht verrückten Entschluss zum Ergebnis: Ich will sieben Etappen in sieben Wochen bewältigen. Nachholbedarf. Meine lädierte Schulter machte mir noch ein wenig Sorgen. Doch ich hoffte auf die Kunstfertigkeit meines Osteopathen. Und auf die Anstrengungen meines Körpers, der noch ein wenig mit den Nachwehen einer OP zu tun hatte. Das Alter und seine Zipperlein. Doch mein Optimismus half mir, alles für die Reise zu organisieren.

Geduld

Jetzt, im April fühlt es sich an wie ein ‚come back‘. Es geht endlich wieder los. Ein Neustart. In Halle an der Saale werde ich starten, um im Juni an der Donau Ulm und an der Iller Oberstdorf zu erreichen. Diejenigen, die diesen Blog über diese Seite bisher abonnierten, hatten ganz schön viel Geduld beim Warten. Geduld, die sie mit mir teilten. Geduld wird es auch jetzt noch brauchen. Meine Blogbeiträge zu den einzelnen Etappen bis dahin werde ich erst im Nachhinein, also ab Jahresmitte, verfassen und veröffentlich. Aber auf neuem Weg (s. u.) werde ich regelmäßig unterwegs von mir hören lassen.

Hören und schauen

Nun freue ich mich wieder darauf, unterwegs neue Hörerlebnisse zu haben, die ich dann auch aufzeichnen kann. Das Hören ist eine Dimension, die ich gerne in meinem Blog verwende. Denn davon angeregt, kann man sich mit ein wenig Phantasie ein eigenes Bild vom Gehörten im Kopf machen. Die Videoschnipsel mit Musik, die ich bisher an das Ende der jeweiligen Blogs gesetzt hatte, habe ich gestrichen, alle gelöscht. Videogeschichten, die hab ich für mich aus dem Kopf gestrichen. Die bringen mich nicht weiter. Sie machen mir mit magerem Ergebnis zu viel Arbeit, unterwegs und danach. Fotos werden weiter die Texte begleiten. Dazu reicht mein Smartphone weiterhin aus. Mehr will ich nicht. Alles so einfach wie möglich ausstatten, damit ich meine Sinne offen halten kann, geduldig darauf zu warten, ob und was mich unterwegs anspricht. Ohne viel Gedöns dabei. 

Einfach und langsam

Bislang hat sich niemand von dem Blog abgemeldet. Erstaunlich heutzutage, wo im Internet doch nur noch alles, was schneller und höher und weiter geht, Bedeutung erhält. Übertrieben ausgedrückt: Auf 40.000 km in einem Jahr 95 Länder zu durchqueren, bei Eis und Schnee, mit vielen Defekten am Fahrrad. Das bringt Aufmerksamkeit. Und ich? Ich fahre mit dem E-Bike schlappe 40 km am Tag. Auf einer Reise verteilt über mehrere Jahre durch deutsche Landschaften. Aber das ist mein Alterns- und Altersprojekt, etwas, was mich zwar nicht jünger macht. Doch mich noch ausreichend fordert, das ist wichtig in meinem Alter. Und optimistisch nach vorne zu blicken.

Abschaltung

Eine wichtige Neuerung wird es in Zukunft geben. Ich werde keinen Newsletter mehr per Email versenden. Das Programm, das ich dafür nutze, ist mir zu kompliziert geworden. Es wurde mittlerweile abgeschaltet. Wer weiterhin mitbekommen will, wann ein neuer Blogbeitrag erscheint oder welches Ziel ich gerade erreicht habe: Schaut bitte in meinen Kanal „Alter Mann am Fluss“ auf WhatsApp.

Also, es ist alles für die nächsten Etappen vorbereitet. Bis dahin grüßt euch Euer „Alter Mann am Fluss“.